Katrin Funke · Heilpraktikerin (Psychotherapie) und Coach in Duisburg und Neumagen-DhronÜber mich

Weil das Leben kein Geländer hat. Nur die eigene Balance.

Irgendwann kommt bei fast jedem etwas, mit dem er nicht gerechnet hat, eine Trennung, eine Veränderung im Job oder einfach das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, und das, woran man sich bisher festgehalten hat, trägt nicht mehr. Ein Geländer, an dem man sich sicher durchs Leben hangeln kann, gibt es nicht. Was es gibt, ist die eigene Balance, und mitbringen muss sie niemand, der zu mir kommt. Balance heißt für mich, selbst zu bestimmen, wohin es geht, und zu spüren, dass man etwas bewirken kann, auch wenn es gerade wackelt.

Auf diesem Weg begegne ich Ihnen als Mensch, nicht nur als Coach oder Heilpraktikerin (Psychotherapie). Ich höre zu, auch zwischen den Zeilen. Neues probiere ich gern aus, aber noch neugieriger bin ich auf Menschen und ihre Geschichten, gerade auf die, die mir erst einmal gar nicht liegen. Mich reizt alles, was mir fremd ist. Was hat jemanden geprägt, und wie hängt das mit dem zusammen, was ihn heute bewegt?

Diese Fragen begleiten mich in der Praxis genauso wie auf Führungsebene. Mit den Menschen, mit denen ich arbeite, möchte ich immer einen Schritt weiterdenken, gemeinsam. Und meine Klienten bringen mir dabei jeden Tag etwas Neues bei, dafür bin ich dankbar.

Für Unternehmen: direkt zu Führung und Management

Katrin Funke, Porträt: Blick über die Schulter, lächelnd, Brille im Haar, brauner Strickpullover

Wie ich hier gelandet bin

Mein Verstand war mein Geländer, bis etwas kam, das ich nicht wegdenken konnte.

Schon als Kind habe ich unbequeme Gefühle mit Nachdenken erklärt, und der Verstand wurde mein bestes Beruhigungsmittel. Ich konnte fast alles wegdenken und so kontrollieren, mich selbst eingeschlossen. Mein Leben lief nach einer einfachen Wenn-dann-Logik: Wenn ich nur klug genug nachdenke, lässt sich jedes Gefühl aushalten. Das ging erstaunlich lange gut.

Dann kam ein Verlust, und der blieb. Mit ihm kamen die Ängste. Mein Denken und meine Gefühle arbeiteten gegeneinander. Aber wo und wie anfangen? Ohne Hilfe hätte ich es nicht geschafft. In einer Therapie habe ich gelernt, dass auch der schlimmste Schmerz angesehen werden will, und so hörte ich auf wegzuschieben und fing an hinzusehen.

Nach 25 Jahren als Führungskraft, nach vielen Erfolgen und glücklichen Momenten, nach Krise und Zweifeln habe ich mich 2019 entschlossen, meine ausgetretenen Pfade zu verlassen und Menschen zu begleiten. Lebenserfahrung allein reicht dafür allerdings nicht, es braucht auch das Fach, und das habe ich mir über mehrere Jahre erarbeitet.

Was ich heute tue, ist letztendlich die Quintessenz aus allem, was ich weiß und erlebt habe, von den Jahren im Management bis zu meiner eigenen Geschichte. Missen kann und möchte ich nichts davon.

Handwerk

Forschen, was dahintersteckt, und gleichzeitig etwas mitgeben, mit dem man sofort selbst etwas anders machen kann.

Die erste Frage ist meistens eine einfache. Wir werden langsamer, atmen, und dann frage ich: Was brauchen Sie gerade? Oft folgt darauf etwas Praktisches, das wir gleich zusammen üben. Auffangen und stärken gehören für mich zusammen, immer beides parallel.

Danach frage ich weiter, nach dem, was darunter liegt, und danach, wie es mit dem Rest Ihres Lebens zusammenhängt. Ich verstehe mich als Systemversteherin und Immerweiterfragerin. Eine Frage, die trifft, bringt oft weiter als ein Rat, denn die Antwort darauf gehört Ihnen.

Ab und zu erzähle ich auch von meinen eigenen Baustellen, denn manchmal hilft es zu wissen, dass wir mit einer Erfahrung nicht allein sind. Und ich lache gern über mich selbst, zum Beispiel darüber, wie häufig ich meine eigenen Ratschläge dann doch nicht selbst befolge. Wahre Stärke ist für mich, auch das Unfertige an sich zuzulassen.

Meine Coaching-Ausbildung habe ich 2018 gemacht, seit 2019 coache ich. Von 2020 bis 2023 war ich an der Heilpraktikerschule, 2023 habe ich die Überprüfung abgelegt und die Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz für das Gebiet der Psychotherapie bekommen. Seitdem biete ich auch Psychotherapie an. Ich bilde mich laufend weiter und nehme mir aus jedem Ansatz, was zu mir und zu dem Menschen passt, mit dem ich arbeite. Mit einer Technik allein arbeite ich nie, denn jeder Mensch hat einen eigenen Zugang. Darum verbinde ich mehrere zu etwas Neuem.

So arbeite ich mit EinzelnenSo arbeite ich mit Teams

Ein Holzkreisel dreht sich im Sonnenstreifen auf einer weißen Fläche vor einer salbeigrünen Wand, mit KI erzeugt

Führung und Management

Vom Produktmanagement bis in die Geschäftsführung habe ich den Alltag gelebt, aus dem viele heute zu mir kommen.

Ich habe viele verschiedene berufliche Stationen im In- und Ausland durchlaufen und manchmal auch Haken geschlagen. Vom Produktmanagement zur Geschäftsführung. Von der Kellnerin bis zur Dozentin für internationales Management. Von der Verkäuferin bis hin zur Vertriebsleitung. Von der Merchandiserin bis hin zum Marketing Director EMEA.

Durch all diese Jahre hat mich mein Geländer getragen, der Verstand, mit dem ich alles im Griff hatte, auch mich selbst. Dieses Muster kennen viele Führungskräfte, und ich kannte es ziemlich gut.

Was ich am besten konnte und was mir am meisten Spaß gemacht hat, waren die Menschen. Gelernt habe ich dort vor allem, dass sich komplexe Systeme nicht kommandieren lassen, kein Team und kein Unternehmen.

Und auch kein Mensch, das weiß ich von mir selbst. Darum gehört diese Zeit zu meiner Arbeit, selbst wenn Sie ganz für sich kommen. Die meisten bringen ja ihren Beruf mit, die Rolle, die sie dort ausfüllen, und die Person dahinter, die manchmal etwas ganz anderes braucht. Meine Fragen kommen aus diesem Alltag, nicht nur aus der Theorie.

Ein geöffneter Zirkel aus Stahl steht auf weißem Papier im Sonnenstreifen vor einer salbeigrünen Wand, mit KI erzeugt

Heute

Einzelne, Teams und das Schreiben: Heute habe ich meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht.

Aus dem Management bin ich ausgestiegen, aus den Unternehmen nicht. Heute komme ich als Coach zu Teams, bundesweit und vor Ort, und begleite Führungskräfte unter vier Augen. In meinen Praxen in Duisburg und Neumagen-Dhron arbeite ich mit Einzelnen, im Coaching auch online. Worin sich Coaching und Psychotherapie unterscheiden, lesen Sie unter Psychotherapie oder Coaching.

Warum beides? Wer nachts grübelt, sitzt morgens trotzdem im Meeting, es ist derselbe Mensch. Was ich in der Praxis über Menschen lerne, nehme ich mit in die Unternehmen, und umgekehrt. Ich freue mich aufzustehen und auf jede Begegnung mit meinen Klienten. Und gerade, wenn ich merke, dass es vorangeht. Ich kann einen Unterschied für Menschen machen.

Und ich schreibe, einfach weil ich es gern tue, zum Beispiel die Parabel „Hilde und ICH“ aus der Reihe „Am Rande des Tages“. „Briefe an meine Emotionen“ ist daraus entstanden, dass ich Menschen Worte geben möchte. Den Systemkompass habe ich in meiner Praxis entwickelt, in der Arbeit mit meinen Klienten. Er ist mir so wertvoll geworden, dass ich ihn einer breiteren Öffentlichkeit geben möchte: als App für den Alltag und als Buch, an dem ich gerade schreibe, mit seinem Hintergrund und seiner Herleitung. Die App ist zur Selbstreflexion gedacht, nicht als Behandlung, und sie ist fertig. Mehr dazu auf mindme-system.com.

Eine Holzleiste mit drei Haken an einer salbeigrünen Wand, an einem hängt ein heller Schal, ein Sonnenstreifen fällt schräg darüber, mit KI erzeugt

Kennenlernen

Jetzt kennen Sie meine Geschichte. Ihre erzählen Sie mir am besten selbst, neugierig bin ich darauf sowieso. Wenn Sie vorher sehen möchten, ob Ihr Thema dazugehört: Womit Menschen zu mir kommen. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir, dann vereinbaren wir ein erstes Gespräch. Es ist unverbindlich, bezahlt wird erst, wenn wir zusammenarbeiten.

Für Ihr Unternehmen: Gespräch vereinbaren · Kosten und Dauer: unter Ihre Fragen