Katrin Funke · Heilpraktikerin (Psychotherapie) und CoachPsychotherapie und persönliches Coaching in Duisburg und Neumagen-Dhron

Im Gleichgewicht: bei sich ankommen. Immer wieder.

Katrin Funke in ihrer Praxis in Duisburg, am Fenster, mit einer Tasse in der Hand

Das Leben wirft uns immer wieder etwas zwischen die Beine. Manchmal ist es ein ganzer Baumstamm, und der bringt einen wirklich zu Fall. Dann geht erst einmal gar nichts mehr.

Wer so am Boden liegt, für den ist kein Tag mehr ein normaler Tag. Dann geht es zuerst darum, dass Sie wieder handlungsfähig werden. Und gleich daneben um die Frage, warum gerade dieser Baumstamm Sie so getroffen hat. Bei mir läuft beides nebeneinander, von Anfang an, denn Tiefe ohne Werkzeuge lässt Sie zwischen den Stunden allein.

Arbeiten wir zusammen, begleite ich Sie so lange, wie Sie es brauchen. Das geht in Duisburg und in Neumagen-Dhron, im Coaching auch online.

Die Kante eines Sessels im Streifen Morgenlicht vor einer hellen Wand, mit KI erzeugt

Psychotherapie oder Coaching

Dieselben Methoden, ob es um eine klare Frage geht oder um etwas, das tiefer sitzt.

Psychotherapie und Coaching liegen näher beieinander, als es von außen aussieht. Die Grenze ist schwer zu ziehen, und meine Methoden sind in beiden dieselben.

Was einen belastet, versuchen viele erst einmal wegzudenken. Das klappt selten, es kommt wieder hoch. Und wenn wir die Nachrichten unseres Geistes nicht beachten, wird die innere Alarmglocke immer lauter, bis im schlimmsten Fall Körper oder Seele die Notbremse ziehen. Lieber also früher kommen als später.

Welcher Rahmen dann passt, hängt davon ab, was dahintersteckt. Coaching passt, wenn sich Ihre Frage klar umreißen lässt: eine Entscheidung, ein Wendepunkt, eine berufliche Sackgasse. Niedergeschlagen fühlen sich fast alle, die zu mir kommen, und krank ist man deshalb noch nicht. Psychotherapie wird es, wenn das, was Sie erleben, eine seelische Erkrankung ist oder Sie schon eine Diagnose von Ihrer Ärztin oder Ihrem Psychotherapeuten mitbringen, und dann arbeiten wir in einer meiner Praxen. Psychotherapie gibt es nur persönlich, in Duisburg oder in Neumagen-Dhron. Psychotherapie ist Heilkunde. Ich übe sie als Heilpraktikerin (Psychotherapie) aus, mit einer Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Das Coaching geht auch online.

Auch wer beruflich ein Team führt, kommt mit seinem eigenen Leben hierher, mit Erschöpfung, Angst, einer Trennung oder der Frage nach dem Sinn. Geht es um Ihre Rolle, Ihre Führung oder Ihr Team, ist das Coaching für Führungskräfte der passende Ort.

Manchen fällt das Wort Coaching leichter als das Wort Therapie. Entscheidend ist für mich nicht das Wort. Was es bei Ihnen wird, sehen wir im Kennenlerngespräch.

Ein Steckling mit Wurzeln in einem Wasserglas auf einem weißen Sideboard, im Streifen Sonnenlicht, mit KI erzeugt

Womit Menschen zu mir kommen

Ob Abschied, Umbruch oder etwas ohne Namen: Wer den Boden verloren hat, kann ihn wiederfinden.

Zu früh ist bei mir niemand. Auch dann nicht, wenn sich seit Wochen nur alles gleich anfühlt und Sie gar nicht sagen könnten, was eigentlich los ist.

Oft hat es einen Namen: ein Umbruch im Leben, Ängste, Erschöpfung und Burnout, eine depressive Phase, ein Abschied oder eine Trennung, auch Liebeskummer, Selbstzweifel, ein Nein, das Ihnen nicht über die Lippen will, Gefühle, die Sie überrollen, der Eindruck, im eigenen Leben nicht weiterzukommen, oder Einsamkeit.

Zu jedem dieser Themen lesen Sie auf der Seite Themen, wie es sich anfühlen kann, wie ich es sehe und wie wir daran arbeiten können.

Der Rand eines grünen Glases mit Wasser, durch das ein Streifen Sonnenlicht fällt, mit KI erzeugt

Ablauf der Zusammenarbeit

Vom ersten Termin an, auch kurzfristig, richtet sich alles danach, wie es Ihnen geht.

Sie melden sich. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Was Sie belastet, besprechen wir lieber im Gespräch als per E-Mail. Auch kurzfristige Termine sind möglich. In Duisburg bin ich montags bis mittwochs, in Neumagen-Dhron donnerstags und freitags. Die Anschrift in Neumagen-Dhron bekommen Sie mit der Terminbestätigung.

Das Kennenlerngespräch. Hier erzählen Sie von sich, so viel Sie mögen, und ich frage nach. Am Ende wissen wir beide, ob wir zusammenarbeiten wollen. Denn die Beziehung zwischen uns trägt alles, was danach kommt.

Die ersten Stunden. Wir schauen uns Ihre Lage genau an: was Sie belastet, wie es zusammenhängt, was Sie schon können und was Ihnen bisher geholfen hat. Bei großer Erschöpfung gehört eine ärztliche Abklärung dazu. Geht die Herausforderung tiefer, mache ich als Heilpraktikerin (Psychotherapie) eine vollständige Anamnese und Diagnostik. Das heißt, ich frage ausführlich nach Ihrer Geschichte, nach Ihren Beschwerden und danach, seit wann es sie gibt. Daraus legen wir gemeinsam fest, woran wir arbeiten.

Die Arbeit. Am Anfang sehen wir uns meist einmal in der Woche. Mal steht im Vordergrund, was Sie im Alltag gerade brauchen, mal das, woher es kommt, Ihre Muster, Ihre Gefühle, Ihre Geschichte, und oft wechseln wir in einer Stunde hin und her. Wie das konkret aussieht, lesen Sie unter Werkzeuge für den Alltag und Arbeit in der Tiefe. Drängt etwas Aktuelles, hat es Vorrang. Zwischendurch schauen wir gemeinsam, wo Sie stehen, und ändern, was nicht passt.

Das Ende. Wenn Sie spüren, dass Sie gut allein weitergehen, werden die Abstände größer: erst alle zwei Wochen, dann einmal im Monat, dann nach Bedarf. Wenn später etwas ist: Rufen Sie einfach an, dann machen wir einen neuen Termin.

Ihr Zugang, Ihr Tempo

Der Weg zu sich selbst und den eigenen Gefühlen folgt keiner Schablone.

Vielleicht wissen Sie gerade gar nicht, was Sie fühlen. Oder Sie wissen es genau und finden keine Worte dafür. Den Zugang suchen wir zusammen.

Wer lieber mit dem Kopf anfängt, fängt bei mir mit dem Kopf an. Andere kommen leichter über den Körper zu sich. Und wem das Reden im Gehen leichter fällt, mit dem gehe ich auch spazieren.

Ich stelle mich auf Sie ein, wie eine Art Stimmgabel: auf Ihr Tempo, auf Ihre Art zu denken, auch auf Ihre Tagesform. Keine Sitzung gleicht der anderen. Eine Methode für alle habe ich nicht. Ich stelle zusammen, was zu Ihnen passt, und das darf sich unterwegs ändern.

Fertige Wenn-dann-Lösungen gibt es bei mir nicht. Die Lösung steckt schon in Ihnen. Ich helfe Ihnen, sie herauszuarbeiten. Manchmal höre ich dafür lange zu, manchmal frage ich nach, auch da, wo es unbequem wird.

Ein Streifen Sonnenlicht, der über eine Zimmerecke von einer Wand auf die andere läuft, mit KI erzeugt

Werkzeuge für den Alltag

Herausfinden, was im Stress Luft verschafft.

Für den Moment, in dem es eng wird, suche ich mit Ihnen früh etwas, das Sie selbst in der Hand haben.

Das kann ein Atemzug sein, der langsamer geht als Ihre Gedanken. Ein Griff für den Körper. Oder ein kleiner Gegenstand in der Jackentasche, der Sie daran erinnert, was Sie sich vorgenommen haben.

Manches lernen wir in der Stunde zusammen, bis es allein klappt: wie Sie runterkommen, wenn sich alles dreht, und wieder in Gang kommen, wenn gar nichts mehr geht. Zum Beispiel darf der Körper zittern, ganz bewusst, und kann dabei Anspannung abschütteln. Oder die progressive Muskelentspannung: Sie spannen nacheinander einzelne Muskeln an und lassen wieder los, und oft spüren Sie erst danach, wie viel Sie festgehalten haben. Oder ein inneres Bild, etwa von einem Ort, an dem Sie sich sicher fühlen. Imagination heißt das.

Zwischen den Stunden probieren Sie aus, was davon zu Ihnen passt, und beim nächsten Mal schauen wir gemeinsam darauf. Nicht alles passt zu jedem. Ich mache Ihnen Angebote, Sie nehmen mit, was Ihnen hilft, und lassen den Rest liegen. So entsteht mit der Zeit Ihr eigener Methodenkoffer. Den haben Sie auch dann noch dabei, wenn wir längst nicht mehr zusammenarbeiten.

Arbeit in der Tiefe

Den alten Knoten lösen und wieder nach vorn sehen.

Im Gespräch gehen wir dem nach, was Sie immer wieder an dieselbe Stelle bringt, obwohl Sie längst etwas anderes wollen. Wir schauen auf Muster und darauf, woher sie kommen: auf Ihre Familie, Ihre Arbeit, Ihre Beziehungen und darauf, wie das alles zusammenhängt. Oft stoßen wir dabei auf eine alte Überzeugung über Sie selbst, die Sie längst für die Wahrheit halten. Und es kann darum gehen, Frieden zu schließen, mit dem, was war, oder mit sich selbst.

Wie schnell, bestimmen Sie. Ich mache nichts auf, wofür es noch keinen sicheren Boden gibt.

Vielleicht kennen Sie das: Ein Teil von Ihnen will los, ein anderer hält Sie zurück. Mit solchen inneren Anteilen arbeiten wir. Ich frage dann zum Beispiel, wovor der zögernde Teil Sie schützen will, und oft wird so aus einem Widerstand etwas, das man verstehen kann. Wegmachen wollen wir dabei nichts. Auch der Teil, der stört, gehört zu Ihnen und bekommt seinen Platz.

Wenn Worte nicht weiterkommen, nehme ich Bildkarten und Musik dazu. Ein Bild oder ein Lied kann einen Zugang öffnen, den wir im Gespräch nicht gefunden hätten.

Gefühle sind für mich Übersetzer. Was Sie erleben, bringen sie in eine Sprache, die Sie verstehen können, und sie schlagen eine Brücke zwischen Körper und Verstand, zwischen Ihrer Geschichte und der Zukunft, die Sie für sich wollen. Darum frage ich oft: „Wo spüren Sie das gerade im Körper?" Eine Hilfe dafür ist der Systemkompass, ein Modell, das ich selbst entwickelt habe.

Was sich dabei löst, zeigt sich im Alltag. Vielleicht sprechen Sie zu Hause aus, was Sie brauchen. Oder Sie merken in einer Besprechung, dass Sie gerade Ja sagen und Nein meinen, und sagen es diesmal anders.

Coaching oder Freundeskreis?

Alles aussprechen können, vor jemandem, der nicht wertet und nicht mit drinsteckt.

Reicht es nicht, mit einer Freundin zu reden, mit dem Partner, mit der Familie? Manchmal ja. Und manchmal haben Sie das Gefühl, alle haben es schon zu oft gehört.

Die Menschen, die Ihnen nahestehen, sind selbst Teil Ihrer Geschichte. Sie machen sich Sorgen und wünschen sich etwas für Sie. Bei mir sitzt Ihnen jemand gegenüber, der nichts von Ihnen erwartet und dem Sie nichts schonend beibringen müssen.

Sich Hilfe zu holen, gilt vielen als Schwäche. Ich sehe es umgekehrt. Wer kommt, akzeptiert die eigenen Grenzen, will etwas verändern und hat den Mut, sich zu öffnen und sich selbst zu stellen. Das ist Stärke.

Für mich ist Therapie oder Coaching die wichtigste Form von Selbstfürsorge. Damit meine ich nicht, es sich nett zu machen. Ich meine, sich selbst ernst zu nehmen: hinzuschauen, was los ist, und sich dabei weiterzuentwickeln.

Eine Tür, die einen Spalt offen steht, Sonnenlicht fällt auf das Parkett, mit KI erzeugt
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Ehrlich erfahren, ob das eigene Thema hierher gehört.

Grenzen und Notfälle

Ich sage es Ihnen lieber gleich: Nicht zu mir gehören Psychosen, Borderline und bipolare Störungen, Suchterkrankungen, Essstörungen und sexuelle Themen. Ich arbeite nicht mit Kindern; Jugendliche ab etwa 16 Jahren können zu mir kommen, wenn ihre Eltern zustimmen. Und ich bin keine Paartherapeutin; wenn es um Ihre Partnerschaft geht, arbeite ich mit Ihnen allein.

Bei depressiven Phasen kommt es darauf an. Gibt es einen konkreten Auslöser und ist die Ausprägung leicht bis mittel, arbeite ich direkt mit Ihnen. Bei schwereren Verläufen begleite ich Sie, solange Sie parallel bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Psychotherapeuten in Behandlung sind. Ohne erkennbaren Auslöser gibt der Schweregrad der Belastung den Ausschlag. Meine erste Einschätzung dazu bekommen Sie im Kennenlerngespräch.

In einer akuten Krise hängt es davon ab, wie schwer sie ist; sprechen Sie mich an. Wenn Sie daran denken, sich etwas anzutun, oder nicht wissen, wie Sie die nächsten Stunden überstehen, warten Sie nicht auf einen Termin: Rufen Sie den Notruf 112 an oder die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111, kostenfrei und rund um die Uhr.

Was eine Stunde kostet, ob Ihre Krankenkasse etwas zahlt, wie lange eine Sitzung dauert und warum ich an zwei Orten arbeite: Das und vieles mehr beantworte ich unter Ihre Fragen.

Ob wir miteinander können, merken wir erst im Gespräch. Darum lernen wir uns zuerst kennen. Sie müssen dafür nicht wissen, ob es Coaching wird oder Psychotherapie. Und auch nicht, ob es schon schlimm genug ist.

Das erste Gespräch ist unverbindlich.

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