Katrin Funke · Heilpraktikerin (Psychotherapie) und Coach in Duisburg und Neumagen-DhronPsychotherapie und Coaching: womit Menschen zu mir kommen

Wieder in Bewegung: sich verstehen. Und selbst steuern.

Katrin Funke an einer Wandkante, Blick zur Seite

Zu viel Gefühl oder zu wenig? Drehen sich Ihre Gedanken im Kreis?

Dahinter steckt selten nur ein Thema, eher ein Wollknäuel. Häufig gehört ein Umbruch dazu, manchmal ein Nein, das Sie nicht sagen können. Wo packt man so etwas an? Das habe ich mich selbst einmal gefragt.

Fangen Sie dort an, wo Sie beim Lesen zuerst denken: Das bin ich. Der Rest hängt meistens mit dran.

Ein Knäuel ungefärbter Wolle auf einem weißen Sideboard, halb in einem Streifen Sonnenlicht, mit KI erzeugt

Umbrüche im Leben

Sich in der neuen Rolle wiederfinden und spüren, wofür man da ist.

Ihr Alltag sieht nicht mehr aus wie früher, und Sie stehen in einer Rolle, die Sie erst kennenlernen müssen. Vielleicht ist es der Ruhestand: Erst fühlt es sich an wie Dauerurlaub, dann kommt die Leere nach dem Berufsleben, das Empty-Desk-Gefühl, und Sie verlieren sich. Oder die Kinder sind aus dem Haus: Und was kommt jetzt? Ich fühle mich einsam. Wer bin ich jetzt in der Partnerschaft? Wer braucht mich noch? Und ich kann die erwachsenen Kinder nicht loslassen. Vielleicht sind es die Wechseljahre, und es braucht ein neues Bild von Weiblichkeit oder Partnerschaft, während Sie sich fragen: Werde ich noch gesehen? Oder es ist ein Umbruch, über den Sie sich gefreut haben, die Mutterschaft zum Beispiel, und jetzt verstehen Sie sich selbst gar nicht mehr. Sie haben sich doch so gefreut, und alle denken, es müsste die schönste Zeit Ihres Lebens sein.

Die Herausforderung eines Umbruchs wird häufig unterschätzt. Die neue Rolle hat großen Einfluss darauf, wie Sie sich selbst sehen, und plötzlich fragen Sie sich: Wer bin ich jetzt? Gleichzeitig ziehen Sie Bilanz über Ihr bisheriges Leben. Und es kommt die Frage nach dem Sinn: Wofür bin ich da, hat mein Leben noch einen Wert? Das alles gilt auch für Umbrüche, die Sie sich gewünscht haben. Immer ist auch Abschied dabei, eine Form von Trauer (→ Abschied und Trennung). Bekommt sie keinen Raum, kann daraus eine depressive Phase werden.

Ein Umbruch spielt für mich in drei Zeiten. Mit dem Vergangenen abschließen, ohne es zu verdrängen: Was war, bekommt seinen Platz und wird ein Teil von Ihnen. Eine Perspektive entwickeln, eine Vision für das, was kommt. Und sich selbst in der Gegenwart verstehen und steuern. Ihre Gefühle sind dabei Informationen (→ Gefühle verstehen und regulieren).

Mögliche Ansätze

Wir beschreiben gemeinsam, wo Sie gerade stehen: wie es Ihnen geht, wie Ihr Alltag aussieht, seit sich so vieles verändert hat, und was jetzt schon funktioniert. Sind Angst oder Niedergeschlagenheit dabei, setzen wir zuerst dort an. Dann üben wir, wie Sie im Alltag stabil bleiben, wenn es eng wird. Von dort aus arbeiten wir an den Fragen, die ein Umbruch stellt, ob gewünscht oder nicht, etwa: Wovon fällt mir der Abschied schwer? Was macht mir am Neuen Angst? Woran hängt mein Selbstwert, wenn sich meine Rolle ändert? Warum fühlt es sich nicht so an, wie alle denken, obwohl ich mich doch so gefreut habe? Und wie soll es für mich weitergehen? Ein möglicher Weg dahin sind Bildkarten oder Musikstücke, die Ihnen etwas bedeuten: Manche Menschen bekommen so einen leichteren Zugang zu ihren Themen. Mehr dazu unter Arbeit in der Tiefe.

Ängste

Aus der Angst einen Partner machen, statt sie loswerden zu wollen.

Die Ängste bestimmen Ihr Leben. Sie können sich aus der Gedankenspirale nicht mehr lösen. Da ist die Angst vor der Angst, und häufig auch die Angst vor Kontrollverlust. Die Menschen um Sie herum finden Sie verrückt, und Sie halten sich schon selbst dafür.

Angst hat einen Wert. Sie schützt uns; ohne sie hätten wir nicht überlebt. Und sie zeigt, was uns wichtig ist. Das Problem ist nicht, dass Sie Angst haben. Das Problem ist eine Angst, die aus einer anderen Zeit stammt, aus der Kindheit zum Beispiel, und heute Ihr Denken, Fühlen und Handeln beherrscht. Dann fehlt der Abstand zu ihr. Sie verfestigt sich, greift auf andere Bereiche über, wird zur Angst vor der Angst oder zu einer diffusen Sorge um die Zukunft. Und sie hält Sie davon ab, das Leben zu führen, das Sie sich wünschen. Fast immer hängt sie dabei mit anderen Gefühlen zusammen.

Mögliche Ansätze

Es geht nicht darum, die Angst loszuwerden. Wir fragen zum Beispiel: Wann kommt sie, seit wann gibt es sie, und wovor haben Sie Angst? Und woran erkennen Sie überhaupt, dass es Angst ist? Dafür nehme ich manchmal den Systemkompass dazu. Und wir schauen, was unter der Angst liegt. Ein Bedürfnis? Ein Wert, ein alter Glaubenssatz? Oder etwas, das Sie schützen will? Wir suchen auch nach dem, was Sie schon können. Und wir halten fest, wohin Sie wollen, zum Beispiel „ich will frei entscheiden können“ oder „ich will positiv auf meinen Tag blicken“. Wenn wir verstehen, was unter der Angst liegt, kann eine neue Haltung entstehen, in der die Angst zu einem Partner wird, der Ihnen hilft. Auf dieser Grundlage lernen Sie auch, im Moment mit ihr umzugehen, zum Beispiel mit einer Atemübung. Weitere Übungen finden Sie unter Werkzeuge für den Alltag.

Erschöpfung und Burnout

Nicht mehr leisten müssen, um sich etwas wert zu sein.

Es ist, als würden Ihre Gedanken Karussell fahren. Ob Sie es Erschöpfung nennen oder Burnout: Sie fühlen sich körperlich und seelisch nicht mehr leistungsfähig. Ihre Welt wird kleiner, der Ausgleich fehlt. Sie geraten in einen Teufelskreis, weil sich das Karussell weiterdreht: Sie suchen immer weiter nach Ursachen (→ Im eigenen Leben feststecken). Sie wollen die Erschöpfung weghaben, aber Sie haben keine Vorstellung davon, wie eine Perspektive für Sie aussehen könnte. Und die Erschöpfung macht Sie dünnhäutig. Das führt häufig auch zu Konflikten, privat oder im Beruf.

Wenn ich von Erschöpfung und Burnout spreche, meine ich eine Erschöpfung, bei der auch Schlaf nicht hilft. Paradoxerweise fehlt dabei nicht immer Energie. Manchmal steckt sie fest: Sie können nicht durchschlafen, der Körper ist angespannt, die Hände zittern. Meist packen wir das alles unter „zu viel Stress“. Das klingt, als käme es nur von außen. Es hat aber viel damit zu tun, wie Sie mit dem umgehen, was von außen kommt. Mit dem, was Sie tun, zum Beispiel wenn Sie nicht Nein sagen können (→ Grenzen setzen). Und mit Ihrer Haltung: wie Sie deuten, was passiert. Darunter liegen alte Sätze. Du musst perfekt sein. Liebe bekomme ich durch Leistung. Ich muss nett sein, damit man mich mag. Dazu kommt die Angst, die Kontrolle zu verlieren, und sie macht alles noch schwerer (→ Ängste). Private und berufliche Fragen spielen dabei eigentlich immer zusammen. Und manchmal liegt es wirklich an den Umständen. Dann klären wir, was Sie vom Leben wollen und welche Entscheidungen damit verbunden sind.

Mögliche Ansätze

Bei Erschöpfung und Burnout suchen wir, was dahintersteht. Und wir üben, wie Sie sich im Alltag selbst regulieren können. Die Arbeit daran beginnt nach dem Kennenlerngespräch und wenn körperliche Ursachen ärztlich abgeklärt sind. Dann schauen wir, wie sich die Erschöpfung in Ihrem Alltag bemerkbar macht, seit wann sie da ist und was bisher hilft. Und wir suchen eine neue Sicht auf sie: Was will Ihr Körper Ihnen damit sagen? Erschöpfung ist für mich auch eine Information. Parallel bekommen Sie wieder ein Gefühl dafür, wie sich Loslassen anfühlt. Wie das über Körper und Atem gehen kann, steht unter Werkzeuge für den Alltag.

Eine eckige schwarze Brille, zusammengeklappt auf einer weißen Fläche im Sonnenlicht, mit KI erzeugt

Depressive Phasen

Im schwarzen Loch wieder einen Rand sehen.

Vielleicht fühlt sich Ihr Leben gerade an wie ein großes schwarzes Loch. Der Antrieb fehlt, schon das Aufstehen kostet Kraft, und Sie fragen sich, ob das eine depressive Phase ist oder schon eine Depression. Sätze wie „Reiß dich zusammen“ machen es nur schwerer. Oder man sieht es Ihnen gar nicht an: Sie funktionieren, gehen zur Arbeit, und trotzdem macht nichts mehr Freude.

Manchmal lässt sich ein Auslöser finden, ein Verlust oder eine Trennung zum Beispiel (→ Abschied und Trennung). Manchmal auch nicht. Wie wir dann arbeiten, richtet sich nach der Schwere der Belastung, und das klären wir im Kennenlerngespräch. Und mich interessiert, ob die depressive Phase für Sie eine Aufgabe hat.

Ich rate Ihnen auch zu einem Gespräch mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Dort erfahren Sie, was es darüber hinaus für Sie gibt. Wann ich direkt mit Ihnen arbeite und wann begleitend, steht unter (→ Wie und wo ich arbeite).

Mögliche Ansätze

In einer depressiven Phase stütze und entlaste ich Sie. Eine Frage unter vielen, die ich dann stelle: Was macht Ihnen noch Freude, auch wenn es wenig ist? Manchmal ist die Antwort ein Musikstück. Mit Stücken, die Sie selbst auswählen, suchen wir einen Weg aus dem Loch, oder wenigstens einen ersten Schritt an seinen Rand. Was Ihnen jetzt Erleichterung verschafft und wen Sie an Ihrer Seite brauchen, klären wir nach und nach. Welche Rolle Musik und Bilder in meiner Arbeit spielen, beschreibe ich unter Arbeit in der Tiefe.

Ein schlichter weißer Becher im Streifen Sonnenlicht vor einer salbeigrünen Wand, mit KI erzeugt

Abschied und Trennung

Trauern dürfen, auch wenn niemand gestorben ist.

Sie wollen die Trennung verarbeiten, aber der Liebeskummer hört nicht auf. Die Traurigkeit ist tief, und Ihre Gedanken hängen in der Vergangenheit fest: Was hätte ich anders machen können? Was wäre gewesen, wenn …? Vielleicht ist es keine Liebe, sondern eine Freundschaft, die zerbrochen ist. Oder Sie haben einen Menschen verloren, und die Trauer findet keinen Platz in Ihrem Alltag. Und immer wieder denken Sie: Ich müsste doch längst drüber weg sein.

Liebeskummer und Trennung sind für mich Trauer, auch wenn niemand gestorben ist. Und Abschied steckt oft dort, wo man ihn nicht vermutet, etwa in einem neuen Lebensabschnitt (→ Umbrüche im Leben). Dann ist er das eigentliche Thema hinter einem anderen.

Häufig weichen wir dem Schmerz aus. Ich ermutige Sie, sich ihm zu stellen, statt vor ihm wegzulaufen. Dazu gehört, den Verlust anzunehmen und eine positive Haltung zu ihm zu finden, auch zum Schmerz. Dann kann der Blick wieder nach vorn gehen.

Mögliche Ansätze

Wovon verabschieden Sie sich: von einem Menschen, einer Rolle, einem Bild von sich selbst oder einer Zukunft, die Sie sich ausgemalt hatten? Daraus folgen weitere Fragen, unter anderem: Was fehlt Ihnen? Was dürfen Sie zurücklassen, und was nehmen Sie mit? Manchmal schreiben Sie einen Brief, den Sie nie abschicken, an den Menschen oder an das, was hätte sein sollen. Ängste oder depressive Beschwerden, die mit dem Abschied gekommen sind, gehören mit in die Arbeit.

Kommen Sie nach dem Tod eines Menschen zu mir, hängt der Anfang davon ab, wie es Ihnen gerade geht. Manchmal braucht zuerst der Schmerz seine Zeit. Manchmal fragen wir, wie Ihr Alltag ohne diesen Menschen aussehen kann, oder schauen auf das, was zwischen Ihnen offengeblieben ist. Wie wir dabei in die Tiefe gehen: Arbeit in der Tiefe.

Was Ihr Thema ist und wie wir es angehen, klären wir in einem ersten Gespräch. Einen Termin dafür bekommen Sie kurzfristig, in Duisburg wie in Neumagen-Dhron, und das Gespräch ist unverbindlich. Sie merken, ob Sie mit mir reden mögen, und ich gebe Ihnen eine erste Einschätzung, ob Coaching oder Psychotherapie der passende Rahmen für Sie ist.

Wenn Sie daran denken, sich etwas anzutun, oder nicht wissen, wie Sie die nächsten Stunden überstehen, warten Sie nicht auf einen Termin: Rufen Sie den Notruf 112 an oder die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111, kostenfrei und rund um die Uhr.

Selbstwert und Selbstzweifel

Sich selbst lieben lernen, gerade wegen der Ecken und Kanten.

Alles muss immer perfekt sein. So oder ähnlich klingt es vielleicht in Ihnen, und trotzdem bleibt das Gefühl, nicht zu genügen und es niemandem recht machen zu können. Sie vergleichen sich mit anderen, und die Minderwertigkeitsgefühle sind schneller da als jeder Gedanke an das, was Sie können. Selbst ein Erfolg fühlt sich nicht nach Erfolg an, und Ihr Selbstwertgefühl wird davon nicht stärker.

Selbstzweifel gehören zum Menschsein dazu. Manchmal aber bestimmen sie, wie Sie sich sehen. Dahinter stehen oft alte Sätze, wie ich sie bei Erschöpfung beschreibe (→ Erschöpfung und Burnout). Mir kommt es darauf an, dass Sie Ihren eigenen Fähigkeiten trauen, auch in schwierigen Situationen.

Mögliche Ansätze

Bei mir kommt das Vertrauen zuerst, denn Selbstzweifel sind oft mit Scham verbunden. Was man sonst für sich behält, erzählt man erst, wenn man sich sicher fühlt. Dann zeichnen wir ein realistisches Bild von Ihnen und wechseln dafür die Perspektive, mit Fragen wie diesen: Was sähe jemand, der von außen auf mich schaut? Welche Sätze über mich trage ich mit mir, und woher kommen sie? Wie komme ich vom Wissen zum Fühlen? Dafür gehen wir auch in den Körper, oder wir arbeiten mit inneren Anteilen. So kann sich zeigen, dass der Perfektionismus ein Teil von Ihnen ist, nicht alles, was Sie sind. Mehr über die Arbeit mit Anteilen unter Arbeit in der Tiefe.

Grenzen setzen

Die eigene Kraft für das behalten, was einem wichtig ist.

Es passiert Ihnen vielleicht öfter, als Ihnen lieb ist: Sie sagen Ja, obwohl Sie lieber Nein gesagt hätten. Hinterher beschimpfen Sie sich selbst: Warum habe ich schon wieder zugesagt? Ein Nein ohne schlechtes Gewissen gelingt Ihnen kaum, im Beruf nicht und zu Hause auch nicht. Sie wollen es allen recht machen, und nach manchem Treffen sind Sie erschöpft, ohne zu wissen, warum.

Viele nennen sich dann People Pleaser. Das Wort beschreibt, was Sie tun. Mich interessiert, was darunterliegt. Meist zeigt sich das fehlende Nein zusammen mit Selbstzweifeln oder depressiven Phasen, oder mit beidem (→ Selbstwert und Selbstzweifel). Und doch nennen es viele von sich aus als ihre Herausforderung, als eigenes Thema oder als Ausdruck der Frage, was sie sich selbst wert sind.

Eine Grenze zu setzen beginnt damit, die eigenen Bedürfnisse zu kennen und sie ernst zu nehmen. Oft meldet sich eine Grenze zuerst als Ärger. Er zeigt, dass sie schon überschritten ist (→ Gefühle verstehen und regulieren).

Mögliche Ansätze

Wir spüren nach, woran Sie im Körper merken, dass eine Grenze überschritten wird, und was Sie befürchten, wenn Sie Nein sagen. Die Kernfrage stelle ich Ihnen früh: Könnte es sein, dass Sie Ihrem Gegenüber mit einem Nein eigentlich einen Gefallen tun? Das Nein selbst probieren wir in der Stunde aus, bevor es im Alltag gilt. Übungen für zwischendurch sammle ich unter Werkzeuge für den Alltag.

Gefühle verstehen und regulieren

Sich dem Leben stellen können, auch wenn es wehtut.

Manchmal genügt eine Kleinigkeit, und ein Gefühl überrollt Sie. Die Wut ist zu groß für den Anlass, und Sie wissen nicht, wie Sie sie kontrollieren sollen. Oft richtet sie sich gar nicht gegen andere, sondern gegen Sie selbst. Oder Sie wissen nicht genau, was Sie fühlen, und Ihren Körper spüren Sie kaum. Vielleicht sind Sie emotional abhängig von einem Menschen, oder in Ihrer Beziehung kehren dieselben Gefühle immer wieder.

Die meisten von uns haben nie gelernt, sich selbst zu lesen und sich zuzuhören. Mal fehlt das Verständnis dafür, mal der Mut. Dabei sind Gefühle für mich Informationen, der Schlüssel dazu, sich selbst zu verstehen.

Regulieren heißt, so mit Gefühlen umzugehen, dass Sie sich dem Leben stellen können, auch wenn es schmerzhaft ist. Das meine ich, wenn ich von Resilienz spreche. Es reicht über das Problem hinaus, mit dem Sie kommen, bis in Ihre Partnerschaft, denn wie wir mit uns selbst sprechen, prägt, wie wir miteinander sprechen.

Mögliche Ansätze

Sie erzählen von einem Moment, in dem sich die Wut wieder gegen Sie selbst gerichtet hat. Diesen Moment suchen wir auf den beiden Linien des Systemkompass. So können Sie direkt Abstand zu ihm gewinnen, ihn sich von mehreren Seiten ansehen und fragen: Was habe ich im Körper gespürt, was gedacht, wozu hat es mich gedrängt? Was wollte das Gefühl von mir? Wer seinen Körper kaum spürt, übt vorher, ihn wahrzunehmen, zum Beispiel mit kurzen Meditationen. Was Sie für den Moment brauchen, wenn ein Gefühl Sie überrollt: Werkzeuge für den Alltag.

Eine tiefe, handgeformte weiße Schale, in deren Mulde ein Fleck Sonnenlicht liegt, mit KI erzeugt

Im eigenen Leben feststecken

Wieder wählen können, statt sich dem eigenen Leben ausgeliefert zu fühlen.

Von außen sieht vielleicht alles gut aus, nur innen fühlt es sich falsch an. Eigentlich sollten Sie glücklich sein, aber Sie fühlen sich wie im Hamsterrad. Beruflich kommen Sie nicht weiter, sonntagabends graut Ihnen vor dem Montag. Oder Sie müssen sich entscheiden, ob Sie einen neuen Job annehmen, und können sich nicht dazu durchringen. Vielleicht ist es auch gar nicht der Beruf, und es fühlt sich an wie eine Lebenskrise, ohne dass etwas passiert wäre. Und Sie haben das Gefühl, sich selbst ausgeliefert zu sein.

Bei einem Umbruch fällt etwas weg: der Beruf, die Kinder im Haus, eine Rolle (→ Umbrüche im Leben). Hier fällt nichts weg. Es geht einfach nicht weiter. Der Beruf ist oft nur ein Teil davon. Wer im Job feststeckt, steckt häufig auch an anderen Stellen fest.

Solange nur klar ist, was nicht mehr passt, wird eine Entscheidung leicht zur Flucht. Bevor Sie sich entscheiden, frage ich deshalb: Was wollen Sie eigentlich? Ich möchte, dass Sie sich wieder als jemand erleben, der wählen kann und sein Leben selbst steuert.

Mögliche Ansätze

Wie sieht Ihr Leben heute aus, wie könnte eine Vision dafür aussehen, und was braucht es, um dorthin zu kommen? Unterwegs sortieren wir, ob es am Job liegt, an einer Beziehung, an einer Rolle oder an einem Muster, das Sie überallhin mitnehmen. Kündigen oder bleiben? Bei solchen Entscheidungen coache ich gern mit paradoxen Fragen. Stellen Sie sich vor, Sie nehmen den neuen Job an und ziehen dafür in eine andere Stadt. Zwei Jahre später bietet Ihnen jemand Ihren alten Job an. Würden Sie ihn annehmen? An Ihrer Antwort zeigt sich oft, ob Sie die Angst zurückhält oder die Tatsachen. Wie wir alten Mustern auf den Grund gehen, beschreibt Arbeit in der Tiefe.

Einsamkeit

Erleben, wie es ist, wirklich gesehen zu werden.

Nach einem Umzug, einer Trennung, dem Tod Ihres Partners oder dem Ruhestand sind vielleicht Freundschaften weggebrochen, und mit 50 oder später neue zu finden, scheint fast unmöglich. Und Sie fragen sich: Was ist mit mir falsch, dass ich keine Freunde habe? Oder Menschen sind um Sie herum, sogar ein Partner, und doch fühlen Sie sich einsam und denken: Ich möchte wirklich gesehen werden.

Was ich bei einsamen Menschen sehe, wird oft übersehen: ihre Verletzlichkeit und das, was sie einzigartig macht. Ich sehe es auch dann, wenn sie sich hinter einem Verhalten verbergen, das mir fremd ist. Darum fängt die Arbeit bei mir mit der Beziehung zwischen uns an. Hier können Sie erleben, dass es möglich ist, gesehen zu werden. Daraus kann Vertrauen wachsen, zu sich selbst und in den Mut, sich auch anderen zu öffnen. Dazu gehört auch, zu akzeptieren, dass uns nicht jeder mag, und einen Umgang mit Ablehnung zu finden.

Mögliche Ansätze

Welche Fragen wir stellen, ergibt sich aus dem, was zwischen uns geschieht. Häufig gehören diese dazu: Was zeige ich von mir, und was halte ich zurück? Was passiert in mir, wenn mich jemand ablehnt? Welche Art von Beziehung wünsche ich mir? Wenn Sie so weit sind, gehen Sie auf andere zu, in kleinen Schritten. Woher das Zurückhalten kommt? Dem gehen wir in der Arbeit in der Tiefe nach.

Ein hellgrauer Bleistift liegt schräg auf einer weißen Fläche im Sonnenlicht, mit KI erzeugt

Wie und wo ich arbeite

Ich bin Heilpraktikerin (Psychotherapie) und Coach. Psychotherapie wird es, wenn das, was Sie erleben, eine seelische Erkrankung ist oder Sie schon eine Diagnose von Ihrer Ärztin oder Ihrem Psychotherapeuten mitbringen, und dann arbeiten wir in einer meiner Praxen. Psychotherapie gibt es nur persönlich, in Duisburg oder in Neumagen-Dhron.

Bei depressiven Phasen kommt es darauf an. Gibt es einen konkreten Auslöser und ist die Ausprägung leicht bis mittel, arbeite ich direkt mit Ihnen. Bei schwereren Verläufen begleite ich Sie, solange Sie parallel ärztlich oder psychotherapeutisch mit Approbation behandelt werden.

Was ich nicht behandle und was in einer Krise gilt, lesen Sie unter Grenzen und Notfälle.

Ihr Thema steht nicht dabei, oder Sie wissen noch nicht, wie Sie es nennen sollen? Erzählen Sie es mir. Ich werte nicht. Bei mir darf geweint und gelacht werden.

Preise, Dauer und wie es nach dem ersten Gespräch weitergeht, finden Sie unter Ihre Fragen.