Katrin Funke · Coach · Praxen in Duisburg und Neumagen-Dhron, auf Deutsch und EnglischCoaching für Führungskräfte und Teams, bundesweit

Im Wandel: tragfähig werden. Und bleiben.

Katrin Funke, stehend vor einer grauen Wand

Ich arbeite mit Teams und mit Führungskräften. Ein Team begleite ich durch einen ganzen Prozess, von der Vorbereitung über den Workshop bis zur Nachbereitung, und vorbereitet wird mit allen, die später im Raum sitzen. Im Business Coaching sind wir unter vier Augen, Sie als Führungskraft und ich. Das geht für sich allein oder als Follow-up nach einem Workshop.

Ich war selbst 25 Jahre Führungskraft, im Konzern wie bei Marks & Spencer und in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ich habe internationale Teams geführt, zum Beispiel als Marketing Director EMEA bei Bugaboo International, und als Geschäftsführerin der Nonomella GmbH ein ganzes Unternehmen verantwortet. Dazwischen lagen viele andere Stationen. Seit 2019 arbeite ich als Coach.

Ob mit dem ganzen Team oder unter vier Augen, wir arbeiten jenseits von Hierarchien, Politik und Egos. Es geht um die Sache und um die Persönlichkeiten und Dynamiken, die dabei mitspielen. Und ich sage, was ich sehe, auch wenn das mal nicht nett klingt, weil alles andere am Ende unfair wäre.

Anlässe für Teamcoaching

Ob Change, neue Teamstrukturen oder Konflikte: Ein Team kommt wieder zu Ergebnissen, statt alles zu zerreden.

Ein Thema wird seit Wochen auf die nächste Besprechung geschoben, und zwischen zwei Leuten knirscht es, die anderen machen halt einen Bogen drum. Und wenn dann doch einmal darüber gesprochen wird, dreht man sich im Kreis, und hinterher hat jeder etwas anderes verstanden.

Vielleicht stecken Sie gerade mittendrin, als Teil des Teams oder an seiner Spitze. Mir ging es oft genauso, und ich kenne dieses unglaubliche Frustpotenzial, wenn alles zerredet und nichts entschieden wird. Wie sehr das am Ende ein ganzes Unternehmen ausbremst, wissen Sie wahrscheinlich selbst.

Oder es ist gerade viel in Bewegung. Die Führung wechselt, das Team setzt sich neu zusammen, Strategie oder Struktur ändern sich, das Unternehmen wächst, eine Nachfolge steht an. Dann muss man klären, wer künftig was macht und wie entschieden wird. Was jetzt nicht verabredet wird, wird in einem halben Jahr verhandelt.

Mit beidem können Sie mich anrufen. Im Teamcoaching, manche sagen Teamentwicklung dazu, arbeiten wir dann an dem, was Ihr Team selbst entscheiden kann.

Holzverbindung vor grauer Wand im Seitenlicht, mit KI erzeugt

Nutzen fürs Unternehmen

Weniger Reibung oben, mehr Tempo im ganzen Haus.

Wie viel Zeit Ihres Tages geht dafür drauf, Dinge noch einmal zu diskutieren, die längst besprochen waren, Missverständnisse geradezurücken und Konflikte auszusitzen, die keiner offen anspricht?

Was kostet ein Führungsteam, das sich nicht einig ist? Jede Entscheidung wird zweimal verhandelt, einmal oben und einmal in den Bereichen, und jeder Bereich hört eine etwas andere Geschichte. Beziffern lässt sich das schwer.

Und jetzt stellen Sie sich vor, jeder im Team weiß, wie die anderen ticken und woran man miteinander ist. Die Themen, die Sie gerade aufhalten, sind entschieden statt besprochen. Die Zeit, die bisher fürs Wiederholen draufging, ist frei für die Arbeit, die wirklich ansteht. Ein Führungsteam, das so vorankommt, ist auch ein zufriedeneres. Daran arbeite ich, menschlich und organisatorisch, beides zusammen, damit Ihr Unternehmen produktiver werden kann. Ein Team soll tragfähig werden und handlungsfähig, und das eine darf das andere nicht ausschließen.

Zum Schluss sagt jede und jeder: Das erzähle ich morgen meinem Bereich. Danach sind die Führungskräfte dran, und so kommt das Ergebnis in allen Bereichen an, in Versionen, die zusammenpassen. Und weil eine Entscheidung im Führungsteam noch keine Umsetzung im Haus ist, gibt sich das Team Kennzahlen dafür, was dort ankommt.

Ich sehe immer Menschen, nicht nur FTEs. Gleichzeitig hat ein Unternehmen inhaltliche und strukturelle Anforderungen, die ich nicht ignorieren darf. Mensch, Team und Unternehmen sind für mich Teil eines Ganzen.

Ein Prozess, kein Termin

Vorher alle abholen, im Raum verstehen und entscheiden, danach weiterbauen, wo es nicht trägt.

Der Prozess wirkt auf zwei Ebenen. Da ist zum einen die Effizienz, und da geht es nicht nur um Zeit. Wenn wir anfangen, liegen die Themen aller schon auf dem Tisch, und das Vertrauen in den Prozess ist da. Beides führt dazu, dass die Zeit im Workshop wirklich wertschöpfend ist. Und dann ist da der Inhalt selbst, die Effektivität. Wir arbeiten an den richtigen Themen.

Die Vorbereitung. Nach dem Briefing mit Ihnen hole ich alle Teilnehmenden ab, mit einem Fragebogen und im persönlichen Gespräch, so wie es zu Ihrem Team passt. Der Bogen liefert die Aussage, das Gespräch die Geschichte dahinter, und das, was niemand aufschreibt. Erst danach entsteht das Konzept.

Der Workshop. Wir tauschen uns aus und gehen in die Tiefe, bis alle verstehen, worum es geht, und dann wird entschieden. Jedes Thema läuft bis zu der Frage, was wir tun, wenn es nicht funktioniert.

Die Nachbereitung. Nachhaltig soll es sein, das versprechen alle, und ich halte es auch, mit der Nachbereitung. Die gibt es bei mir immer, mehr als eine Postkarte. Ich erhebe, was vom Vereinbarten im Alltag hält, und frage dabei nach Vorfällen, nicht nach Stimmung. Wo etwas nicht trägt, schaue ich, woran es liegt und wie das Team weitermachen kann, damit es trägt. Sie bekommen meine Einschätzung schriftlich und im Gespräch, und wenn es passt, bekommt das Team darüber hinaus Input, zugeschnitten auf die Ergebnisse und die Menschen, die dabei waren. Wie viel davon, legen wir je Auftrag fest.

Papierstapel mit salbeigrüner Kante auf Holz im Seitenlicht, mit KI erzeugt

Konzept nach Maß

Was am Einzelnen hängt, was am Miteinander und was an der Struktur: Erst getrennt sieht man, wie es ineinandergreift.

Die Agenda entsteht aus den Antworten aller. Ihre gehören dazu, aber eben nicht nur Ihre. Ein Thema, das ein Team selbst benannt hat, geht es anders an als eines, das von oben kommt. Das merkt man im Raum sofort.

Wenn ich die Antworten lese, schaue ich, woran etwas hängt. Da triggert vielleicht der Kommunikationsstil von einem den anderen, und es kommt zu Fehlinterpretationen. Oder es ist nie richtig geklärt worden, wer wofür zuständig ist. Man hält sich dann mit Streitigkeiten auf, statt sich gegenseitig zu verstehen. Im Workshop schauen wir uns das Persönliche, das Miteinander und die Struktur getrennt an. Was mir jemand sagt, auch über andere, hilft mir zu verstehen, woran etwas hängt. In den Raum kommt davon nur, was die Person selbst einbringt oder wovon sie vorher weiß, dass es dort sichtbar wird. Wer bei mir erst einmal Dampf ablassen muss, kann das, ohne dass es im Workshop auftaucht. Gleichzeitig bekommen die Dynamiken zwischen diesen Ebenen Raum.

Oft kommt die Frage, mit der Sie mich anrufen, schon mit einer fertigen Antwort, es liegt halt an diesem Bereich oder an dieser Person. Das nehme ich ernst, und dann frage ich weiter, was es möglich gemacht hat, dass Themen so lange liegen bleiben konnten. Sobald sich einer verteidigen muss, sieht man die Ursache nicht mehr.

Mein Konzept ist ein Vorschlag, kein Drehbuch. Erst wenn wir es gemeinsam entschieden haben, wird daraus ein Plan.

Übungen, die Gespräche öffnen

Zusammenhalt wächst aus dem, was ein Team gemeinsam erlebt, nicht aus Folien.

Wir fangen damit an, wie jede und jeder tickt, was einen motiviert, was einen zuverlässig auf die Palme bringt und was man gar nicht ausstehen kann. Die Organisation kommt erst dran, wenn dieses Verständnis füreinander da ist.

Von jeder Übung will ich, dass sie etwas aus den Leuten herauslockt, das noch nicht auf dem Tisch lag. Das Altbekannte hat Ihr Team oft genug besprochen. Mich reizen die Perspektiven, auf die es allein nicht kommt. Manchmal frage ich das Team zum Beispiel, was es tun müsste, damit sein Vorhaben richtig schiefgeht. Darauf hat jeder eine Antwort, und Kritik wird sagbar, ohne dass jemand kritisiert wird. Die Regeln, wie offen geredet wird, stellt die Runde selbst auf.

So wird der Workshop selbst zur Erfahrung, wie man als Team arbeiten kann. Es wird ehrlich gesprochen, und es wird miteinander gelacht, auch über sich selbst. Ich bin nicht die Richtige, wenn es auch nicht mal Spaß machen kann.

Leere Moderationskarten an einer Wand im Morgenlicht, mit KI erzeugt

Coaching für Führungskräfte

Laut denken, ohne dass im Unternehmen jemand mithört, und wieder den Wald statt nur die Bäume sehen.

Ich kenne aus eigener Führung, wie erdrückend Verantwortung werden kann. Und was es mit Ihnen macht, wenn Sie die Besprechung, die schiefgelaufen ist, abends mit nach Hause nehmen, wo Sie sie eigentlich gar nicht auch noch ausbreiten wollen.

Im Führungskräfte-Coaching geht es um Ihre Rolle und um Sie als Mensch, denn Beruf und Privatleben lassen sich nicht trennen. Weil ich selbst geführt habe, kann ich mich in Ihre fachlichen und Ihre Führungsthemen hineindenken und hineinfühlen. Sie müssen mir Ihre Welt nicht erst lang erklären, auch nicht die Grenzen, die Unternehmenspolitik setzt, oder wie Sie sich in Hierarchien bewegen. Ich gehöre nicht zu Ihrem Unternehmen, und ich erkläre Ihnen auch nicht von oben herab, wie es richtig geht. Ich frage so lange nach, bis Sie selbst klarer sehen.

Manche Entscheidung schieben Sie schon länger vor sich her, weil Sie niemandem wehtun wollen. Wer versucht, nett zu sein, wo eine klare Entscheidung fällig ist, ist im Grunde unfair zu all den anderen, die darunter bleiben müssen. Oft machen Sie damit mehr kaputt, als es dem Unternehmen bringt. Hat bei mir lange gedauert, bis ich das kapiert habe.

Das Business Coaching ist ein eigenes Angebot. Sie können damit auch nach einem Workshop weitermachen, wenn Ihr Team wieder im Alltag ist. Dann bleibt beides getrennt: Was Sie mir unter vier Augen erzählen, bleibt im Coaching, und was andere mir über Sie sagen, kommt nicht hinein.

Angeschnittener Fensterrahmen im Seitenlicht, draußen unscharf Baumkronen, mit KI erzeugt

Ablauf des Coachings

Ob Sparring vor einer unternehmerischen Entscheidung oder langfristige Begleitung: Ihre Herausforderung bleibt der rote Faden.

Wir fangen mit einem unverbindlichen Kennenlerngespräch an. Sie erzählen, was Sie gerade beschäftigt, und wir schauen, ob es passt. Wie oft wir uns danach sehen, richtet sich nach dem, was Sie brauchen.

Wir treffen uns in meiner Praxis in Duisburg oder in Neumagen-Dhron, online oder am Telefon, auf Deutsch oder auf Englisch. Wann wir sprechen, bestimmen Sie, auch abends. Am Wochenende geht es am Telefon, online oder vor Ort in Neumagen-Dhron.

Steht eine Entscheidung an, frage ich kritisch nach, bevor Sie sich festlegen, und manchmal schauen wir auch darauf, wie Sie überhaupt führen wollen und was Ihnen das abverlangt. Was das Coaching kostet und was Ihr Unternehmen erfährt, wenn es dafür bezahlt, lesen Sie unter Ihre Fragen.

Zurückgeschobener Stuhl in der Abendsonne, der Raum ist leer, mit KI erzeugt

Dauer, Kosten und Vertraulichkeit unter Ihre Fragen.

Erzählen Sie mir, wo Ihr Team gerade steht. Oder wo Sie selbst stehen. Das erste Gespräch ist unverbindlich, beim Teamauftrag ist es gleich das Briefing. Passt es nicht, sage ich Ihnen das auch.